Informationen zur Ukraine-Hilfe

Die Eskalation in der Ukraine bewegt die Erlenbacherinnen und Erlenbacher. Viele wollen helfen.

 

Durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundene humanitäre Krise sind auch wir hier in der Schweiz gefordert. Der Erlenbacher Gemeinderat und die Verwaltung beschäftigen sich deshalb seit Ausbruch des Krieges intensiv mit Hilfsmöglichkeiten für die notleidenden Menschen. Die Ukraine-Krise braucht schnelles Handeln. Wir benötigen hierzu Ihre Hilfe, um den Flüchtlingen ein gutes vorübergehendes Zuhause anbieten zu können.

Schnelle Unterstützung für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

Als Sofortmassnahme überwies der Gemeinderat den vor Ort aktiven Hilfswerken Glückskette und Rotes Kreuz je 15’000 Franken. Zurzeit sind auch Lösungen zu Unterbringungs-, Betreuungs- und Schulmöglichkeiten hier vor Ort für Flüchtende in Arbeit. Der Gemeinderat hat dafür einen Ausschuss eingesetzt und mit finanziellen Kompetenzen ausgestattet. Bis für insgesamt 100’000 Franken darf die Gruppe selbständig Entscheidungen treffen, wenn diese sofort zum Wohl der Flüchtenden beschlossen werden müssen. Die Gruppe besteht aus dem Gemeindepräsidenten, dem Vorsteher Soziales, der Vorsteherin Bildung und dem Vorsteher Sicherheit. Unterstützt werden sie von der Verwaltung sowie den Schulleitungen Primar und gseh. Der Gemeinderat erhofft sich so auf Veränderungen schneller und unkomplizierter reagieren zu können und gute Lösungen für anstehende Herausforderungen unbürokratisch und aktiv voranzutreiben. Zusammen mit der Freiwilligenplattform ErliNet, wo sich bereits viele hilfsbereite Menschen gemeldet haben und mit den zahlreichen Personen, die privat Wohnraum zur Verfügung stellten, bemühen wir uns alles zu tun, damit sich die Geflüchteten aus der Ukraine in Erlenbach wohl und willkommen fühlen.

Empfangsstelle für  Ukrainerinnen und Ukrainer

Zusammen mit den Städten Zürich und Winterthur richtete der Kanton an zentraler Lage in der alten Militär-Kaserne nahe beim Hauptbahnhof in der Stadt Zürich ab Dienstag, 8. März 2022 eine Empfangsstelle ein. Sie unterstützt die Betroffenen, die vor dem Krieg geflüchtet sind. Empfangen werden Ukrainerinnen und Ukrainer, die sich nicht ans BAZ wenden und auch sonst weder ein Ziel noch Kontakte haben. Die ukrainischen Flüchtlinge erhalten vor Ort Informationen aller Art, Unterstützung bei der Registrierung, bei Bedarf Soforthilfe und eine Empfehlung für eine Unterkunft. Die Betriebszeiten sind voraussichtlich von 8 Uhr bis 20 Uhr.

Help-Line des Kantons Zürich

Die seit 1. März 2022 beim Kantonalen Sozialamt eingerichtete Help-Line richtet sich in erster Linie an die Bevölkerung. Sie nimmt Fragen, Anliegen, Hilfsangebote und Solidaritätsbekundungen entgegen und vermittelt auch an weitere Stellen. Privatpersonen, die ukrainische  Flüchtlinge bei sich aufnehmen wollen, können sich an die Help-Line wenden. Das Kantonale Sozialamt vermittelt keine Flüchtlinge direkt an private Adressen. Es nimmt die Angebote entgegen und klärt mit einem Fragebogen Art und Umfang des Angebots ab. Die Help-Line ist erreichbar über und Telefon 043 259 24 41 (Montag bis Freitag, jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr). Weitere Informationen über die Ukraine-Hilfe im Kanton Zürich finden Sie hier.

Die Gemeinden erhalten die vom Kantonalen Sozialamt aufbereiteten Informationen über die Wohnungs- und Zimmerangebote ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Auch andere Plattformen sammeln Unterbringungsangebote für ukrainische Kriegsflüchtlinge, z.B. campax.org oder die Schweizerische Flüchtlingshilfe.

Sammelaktionen und persönliches Engagement

Wer einen Geldbetrag spenden möchte, wird gebeten, dies über ein Hilfswerk seines Vertrauens zu tun. Verschiedene caritative Institutionen wie beispielsweise Glückskette, Caritas, Helvetas, Unicef, Rotes Kreuz usw. sammeln derzeit Spenden für die Schutzsuchenden in und aus der Ukraine.

Wenn Sie sich in Erlenbach für geflüchtete Menschen einsetzen möchten,  melden Sie sich bitte beim ErliNet, der Koordinationsplattform für Freiwilligenarbeit. Weitere Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen

Sollten Sie nicht mehr sicher sein, welcher Schutzraum Ihnen zugewiesen wurde, können Sie sich an die Gemeindeverwaltung ( oder Tel. 044 913 88 18) wenden. Allgemeine Informationen zum Bevölkerungsschutz finden Sie hier.

Jodtabletten sind für den Fall eines AKW-/KKW-Unfalls und nicht für einen atomaren Anschlag gedacht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Energieversorgung bei Mangellage