Ukraine-Hilfe gut gestartet

Mit Entscheid vom 15. März 22 hat der Gemeinderat für die Bewältigung der Ukraine-Krise in Erlenbach nach der COVID-Krise seinen zweiten Krisenstab eingesetzt. Mit vollem Elan ist dieser Stab nun am Arbeiten. Ziel ist es, die Geflüchteten sowie auch deren zum Teil private Betreuer bestmöglich zu unterstützen und zu helfen.

Derzeit befinden sich in Erlenbach bereits rund 20 Geflüchtete, rund die Hälfte Kinder und Jugendliche; diese sind privat untergebracht. Damit hat Erlenbach bereits heute fast doppelt so viele Geflüchtete im Dorf, als derzeit vom Kanton erwartet.

Auch die Schule Erlenbach und die Gemeinsame Sekundarschule Erlenbach Herrliberg haben seit einer Woche mit einer Klasse von 12 Lernenden im Alter zwischen 8 und 45 den Unterricht gestartet.

Über das Erlinet.ch, unsere Freiwilligenorganisation in Erlenbach, haben sich 35 Freiwillige gemeldet, bereits die Hälfte ist im Einsatz. Erlinet.ch publiziert die aktuellen Bedürfnisse der Gemeinde auf ihrer Homepage, so dass Helfende direkt darauf reagieren und sich zur Verfügung stellen können.

Wir sind laufend daran, in diesem sehr dynamischen Umfeld, die Situation zu analysieren, zu stabilisieren und zu verbessern. Wir bedanken uns ganz herzlich für die zahlreiche Unterstützung aus der Bevölkerung und den grossartigen Support.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Dr.iur. Sascha D. Patak, Gemeindepräsident

Informationen zur Ukraine-Hilfe