Schulsozialarbeit

Einem Kind fällt es schwer, sich auf den Unterricht zu konzentrieren, weil es eigentlich ganz andere Probleme hat, welche es bedrücken. Eine Lehrperson möchte das Thema „Konflikte“ mit den Schülerinnen und Schülern behandeln, da der Umgangston unter den Kindern die Stimmung in der Klasse stark belastet. Die Eltern machen sich Sorgen um ihr Kind, weil es in letzter Zeit seine Schulleistungen nicht mehr bringt, Schule schwänzt und sich zu Hause sehr zurückzieht.

Das sind Beispiele, in denen sich das Kind oder die beteiligten Erwachsenen an die Schulsozialarbeit wenden können. Diese ist zuständig für Themen und Probleme, bei denen es nicht um den Unterricht oder die Leistungen geht, sondern um die persönliche oder soziale Situation von Schülerinnen und Schülern. Die Schulsozialarbeit unterscheidet methodisch schwerpunktmässig zwischen Kindergarten/ Unterstufe und Mittelstufe: Prävention in den Bereichen Kindergarten und Unterstufe und Beratungen im Bereich der Mittelstufe. Dies basiert auf dem Gedanken der Nachhaltigkeit: Gezielte Prävention soll problematischen Entwicklungen schon früh vorbeugen, und falls es später doch zu einer Krise kommt, kann punktuell interveniert werden. Auf allen Stufen steht die Schulsozialarbeit zudem als Anlaufstelle für Kriseninterventionen zur Verfügung.

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